Wald

Willkommen auf der Internetseite des ZJEN

 

Der Zentralverband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Niedersachsen e.V. ist Stimme und Anwalt von landesweit mehr als 3.500 Jagdgenossenschaften und Eigenjagden. Wir unterstützen unsere Mitglieder in allen Fragen ihrer täglichen Arbeit und vertreten ihre Interessen gegenüber Politik und Verwaltung.

 

Bitte wählen Sie in der Menüleiste ein Thema aus.

Mitglieder können zusätzlich über die Eingabe der Mitgliedsnummer (Eingabe ohne Bindestrich und ohne Leerzeichen) und eines Passwortes auf Merkblätter, Musterformulare und Verträge des ZJEN zugreifen.

 

 

Informationen zum Geschäftsbetrieb in Zeiten des Corona-Virus

Auch vor dem Hintergrund der momentanen Situation setzen wir alles daran, unseren Geschäftsbetrieb in bewährtem Umfang weiter zu führen. Um ausreichend Vorsicht walten zu lassen, ist unsere Geschäftsstelle allerdings umschichtig besetzt, so dass Sie möglicherweise nicht zu jeder Zeit den von Ihnen gewünschten Ansprechpartner telefonisch erreichen können.
Dadurch entstehende Verzögerungen bitten wir zu entschuldigen. Gerne können Sie uns auch eine E-Mail schicken, die über Homeoffice bearbeitet werden kann. 

Bleiben Sie gesund!

 

Corona-Virus - Jagdgenossenschaftsversammlungen wieder möglich

Das Land Niedersachsen schränkt das öffentliche Leben drastisch ein, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Die beschlossenen Maßnahmen betreffen auch Veranstaltungen und Versammlungen. Seit dem 17.03.2020 waren Zusammenkünfte in Vereinen usw. untersagt.
Jagdgenossenschaftsversammlungen sind seit dem 11.05.2020 aufgrund der Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen (Artikel 1, § 1 Absatz 5a, 5b) vom 08.05.2020 jetzt wieder zulässig, wenn sichergestellt ist, dass jede Person beim Betreten und Verlassen der Einrichtung sowie beim Aufenthalt in der Einrichtung einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu jeder anderen Person, die nicht zum eigenen Hausstand gehört, einhält.



Bundesrat stimmt Verlängerung der Übergangsfrist zur Anwendung von
§ 2 b Umsatzsteuergesetz zu

Aus § 2 b UStG ergibt sich die Ausweitung der Umsatzsteuerpflicht auf Körperschaften des öffentlichen Rechts, also z. B. auch auf Jagdgenossenschaften. Durch das Corona-Steuerhilfegesetz vom Juni 2020 ist die Frist für die Anwendung dieser Vorschrift bei bereits abgegebener Optionserklärung über den 31.12.2020 hinaus auf den 31.12.2022 verlängert worden (vgl. § 27 Abs. 22 UStG). Eine erneute Optionserklärung ist für die Inanspruchnahme der Verlängerung nicht erforderlich. 


Anhebung der umsatzsteuerlichen Kleinunternehmergrenze auf 22.000,00 €

Nach § 19 Abs. 1 S. 1 UStG soll die Umsatzsteuer nicht erhoben werden, wenn der Umsatz des Unternehmens im vergangenen Kalenderjahr die Grenze von 17.500,00 € nicht überstiegen hat und 50.000,00 € im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich nicht übersteigen wird.
Dass auch die Jagdgenossenschaften inzwischen den Regelungen des Umsatzsteuergesetzes unterliegen, hatten wir in der Vergangenheit unseren Mitgliedern in mehreren Rundschreiben mitgeteilt. Von Jagdgenossenschaften, die unter die so genannte Kleinunternehmerregelung fallen, wird eine Umsatzsteuer allerdings nicht erhoben.
Durch das vom Bundestag am 24. Oktober 2019 verabschiedete 3. Gesetz zur Bürokratieentlastung wird die Kleinunternehmergrenze von derzeit 17.500,00 € jährlich zum 01. Januar 2020 auf 22.000,00 € erhöht.
Die Anhebung der Umsatzsteuergrenze auf 22.000,00 € ist jetzt im Bundesgesetzblatt Nr. 42 vom 28.11.2019 verkündet und somit ab 01.01.2020 verbindlich.